Matthias Männer

Mittwoch, 10. September, 20 Uhr

Adresse: Bernhard-Lichtenberg-Strasse 23 / Aufgang 1,10407 Berlin

 


Der in Berlin lebende Künstler Matthias Männer (geb. 1976) arbeitet mit den Medien Installation, Skulptur und Zeichnung. Basierend auf einfachen geometrischen Grundformen entstehen komplexe Strukturen, die sich im Zwischenfeld von Abstraktion und Gegenständlichkeit manifestieren.
In auswuchernden Rauminstallationen, in welchen Männer organisch anmutende Polygonobjekte als Fremdkörper im Raum platziert, lotet er die Grenzen der vorgegebenen Architektur aus und überschreitet diese scheinbar. So ensteht eine Schnittstelle zwischen haptischer und virtueller Welt, die den Betrachter herausfordert, seine gewohnte Sichtweise in Frage zu stellen. Eine sich ständig ändernde Wahrnehmung der uns umgebenden Realität in einer zunehmend von Medien beeinflussten Gesellschaft stehen dabei im Fokus seines Schaffens.
Durch die Verwendung einfacher Materialien und monochromer Farbgebung verharren die Arbeiten in einem Zustand des Prototyps und bewahren dadurch ihren Modellcharakter. Dieser Eindruck wird verstärkt durch die Tatsache, dass seine Installationen oftmals für einen speziellen Raum konzipiert und nach Ablauf einer Ausstellung wieder zerstört werden. So überdauert die Idee der Arbeit ihre physische Existenz.
Begleitend zu seiner bildhauerischen Arbeit setzt Matthias Männer in seinem zeichnerischen Werk seine Idee einer technoiden Parallelwelt um. Modular schließen sich verschiedenartige geometrische Gebilde zu einem Netzwerk zusammen und entwickeln dort ihr Eigenleben.



 

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