Fee Kleiß

Mittwoch, 29. Januar, 20 Uhr
Donaustraße 83, 12043 Berlin


Erntefetisch, 40 x 35 cm, Öl auf Leinwand, 2013.

Fee Kleiß ist Malerin und Bildhauerin. Ihr aktueller Werkzyklus, der aus meist kleinformatigen Ölbildern besteht, behandelt auf abgeklärte Art das Phänomen des Gemäldes als Gegenüber. Alles ist erlaubt, daher muss man sich selbst Grenzen stecken: dem Betrachter tritt in den Bildern fast immer ein einzelner Hauptdarsteller entgegen, der so selbstsicher wie fragil auftritt und das Auge einfängt und hält. 
Konkret am Beispiel der jüngst entstandenen Fetische: kleine, hochformatige Leinwände, die je eine pfahlartige Stange, einen Stock oder Stecken zeigen, an dem Blätter neben Pinselstrichen befestigt sind, aus dem Federn herauswachsen und die gebaut und gleichzeitig gewachsen wirken. 
Brillante Farbigkeit begleitet raffinierte Maltechnik, das Sehwerkzeug kann sich endlich mal wieder so richtig satt trinken - Kleiß‘ souveränem Umgang mit dem Material verdanken die Bilder andauernde Präsenz und Unmittelbarkeit. Die Kombination von Formen und Farbtönen, die den Inhalt in Fee Kleiß‘ Bildern bilden, sind die Errungenschaften unterschiedlichster visueller Expeditionen, deren Essenzen man als Schauender in Fülle verabreicht bekommt.

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