Hansjörg Schneider

12. Juni, 20 Uhr 

Uferstraße 8, 13357 Berlin




Hansjörg Schneider setzt präzise Schnitte und kontrollierte Risse als Mittel der Bildgenerierung ein. In seinen neuen Papierarbeiten entstehen dialogische Prozesse zwischen klaren geometrischen Strukturen und zufälligen und unscharfen Verläufen. Das Zusammenspiel von Tuschezeichnung und anschließender Schneidetechnik verläuft zunächst harmonisch, im weiteren Herstellungsprozess zunehmend asynchron und chaotisch. Regeln entstehen, verändern sich, werden durchbrochen. Raum wird erzeugt, negiert, Fläche organisiert, verworfen. Positive Form wird negativ. Konstruktives wird zerstört. Der Betrachter entdeckt das potentiell neu Entstandene vielleicht erst nach einer gewissen Weile.

Hansjörg Schneider, geb.1960, hat Freie Kunst, Englische Philologie und Philosophie in Kiel studiert. Er präsentiert seine Arbeiten seit vielen Jahren in Einzel - und Gruppenausstellungen in Deutschland und im europäischen Ausland. 2010 war er als Artist in Residence in Heyri, Korea.

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